WM 2026: Favoriten im Check
Geht es nach den Quoten, sind diese Nationen weltmeisterreif. Wir stellen 8 große Favoritenfragen.
Olé, jetzt beginnt die Endphase – was die Vorfreude auf die Weltmeisterschaft 2026 betrifft!
Schon am 11. Juni messen sich im Eröffnungsspiel mit WM-Gastgeber Mexiko und Südafrika Underdogs, die mit dem Titelkampf wohl weniger zu tun haben werden. Wobei: Spätestens seit Überraschung-Europameister Griechenland (2004) wissen wir, dass es beim Fußball kein „Niemals nie“ gibt. Wen hast du für deinen Weltmeisterpick auf dem Zettel?
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Jetzt aber zum Favoriten-Check – mit 8 Fragen, die das Turnier prägen könnten.
1. Weltmeister Argentinien und die Titelverteidigung – wird das was?
Wer Ja sagt, ist ein Freund steiler Thesen. Dieses Kunststück wäre nämlich fast schon historisch und ist zuletzt Brasilien im Jahr 1962 gelungen.
Heilsbringer Lionel Messi wird während des Turniers 39 und ist keine tragende Säule mehr – auch wenn er zuletzt in Testspielen wie gegen Sambia glänzte. Für La Albiceleste spricht aber die Eingespieltheit und Dominanz, die man selbst nach dem WM-Sieg 2022 ausstrahlte: Man hat auch die Copa América 2024 gewonnen und in der WM-Quali souverän agiert.
2. Reden am Ende alle über Musiala/Wirtz?
Selbstredend: Für Deutschland führt der Wunsch nach einem starken Turnier über Topleistungen der beiden Dribbelkünstler. Während Jamal Musiala nach seiner schweren Verletzung bei der Klub-WM gerade erst zu alter Stärke zurückfindet, läuft es für Florian Wirtz beim FC Liverpool ... okay. 9 Scorer in der Premier League, einige davon erst kürzlich, sind ihm bisher gelungen – zu wenig für einen 150-Millionen-Transfer.
Vielleicht sind es die machbare Gruppe – Curaçao, Elfenbeinküste und Ecuador – und der Vorteil, „nur“ im erweiterten Favoritenkreis zu sein, die das Duo aufblühen lassen. Hoffentlich, denn spätestens im Achtelfinale könnten Deutschland große Kaliber wie Frankreich erwarten ...
3. Wird es die WM von Lamine Yamal?
Eigentlich spricht vieles dafür. Trotz seiner erst 18 Lenze (oder 19, wenn Spanien es bis ins Semifinale schafft) spielt das Wunderkind schon ein paar Jahren auf Weltklasseniveau – und La Roja ist vom Kader her so etwas wie der perfekte Cheat-Code.
Spanien tat sich zuletzt aber gegen defensiv kompakte Teams durchaus schwer, den Sack zuzumachen (u. a. 0:0 im Test gegen Ägypten). Lamine selbst ist gerade von einer lästigen Verletzung zurück und hat laut spanischer Boulevardpresse eine neue Freundin. Wie steht’s gerade um die Liebe zum Kicken, Kid?
4. Bricht England jetzt den Fluch?
Schon erstaunlich: Da hat man Granaten wie Bellingham, Foden, Palmer und natürlich Kapitän Kane in den Reihen, und trotzdem sind die Three Lions auch wegen Spaniens Wundertruppe und der starken Franzosen längst nicht mehr der „logische“ Weltmeistertipp.
Vielleicht sind das Quäntchen weniger Druck und die zuletzt unter Thomas Tuchel entwickelte spielerische Stabilität jene Faktoren, die die 60-jährige britische Durststrecke in Sachen WM-Titeln endlich beenden. Oder flattern die Nerven im entscheidenden Moment dann doch wieder?
5. Wird aus dem Vize- der Weltmeister?
Hättest du’s gewusst? Bisher 4-mal in der WM-Geschichte machte eine Nationalmannschaft nach einer schmerzvollen Endspielniederlage 4 Jahre später den Sack doch zu. Jüngstes Beispiel: Brasilien verlor 1998 gegen Frankreich, krönte sich dann aber 2002 in Japan und Südkorea.
Also, Frankreich – on y va! Überraschung wäre es bei Stars wie Kylian Mbappé und Ousmane Dembélé und starken Vorstellungen (u. a. 2:1 im Test gegen Brasilien) in vergangener Zeit keine. Aber ein Trauma im Elfmeterschießen wie beim Finale 2022 gänzlich aus den Köpfen zu bekommen, ist keine Selbstverständlichkeit.
6. Wer hat die Dressen schön?
Ob ganz traditionell wie bei Deutschland (Adidas), giftig wie ein Pfeilfrosch bei Brasilien (auswärts, Nike/Jordan Brand) oder mit ivorischer Flora bei der Elfenbeinküste (auswärts, Puma): Auch bei dieser WM gibt es wieder zahlreiche gelungene Matchdressen zu bestaunen. Und natürlich auch weniger gelungene – I look at you, Nike, und auf die Wölbung bei der Schulternaht bei England, Frankreich und Uruguay.
7. Zertrampelt ein Dark Horse die Favoriten?
Kroatien gegen Marokko: Das Spiel um Platz 3 bei der WM 2022 (Kroatien gewann übrigens mit 2:1) ist beispielgebend dafür, dass bei einer Weltmeisterschaft immer Märchen wahr werden können.
Und diesmal? Norwegen hat mit seiner Goldenen Generation die Waffen für eine Sensation – u. a. Haaland, Ødegaard, Sørloth, Bobb und Nusa, wow! Auch Ecuador mit einem bärenstarken Defensiverbund um Willian Pacho und Moisés Caicedo oder Japan – am frühsten qualifiziert, dominant in der AFC, die Stars wie Endō (Liverpool) oder Ueda (Feyenoord, exzellente Torquote) sind Größen in Europa – könnte überraschen.
Und wer weiß: Vielleicht verhilft Ralf Ragnick den Ösis mit geballter Bundesliga-Power im Kader zum großen Durchmarsch ...
8. Sind die Wettquoten der perfekte Indikator, was dann tatsächlich passiert?
Das trauen wir uns jetzt schon zu prognostizieren: nein. Die Quote ist nichts anderes als ein Ist-Status auf Basis aller aktuell verfügbaren Informationen zu einem Team, die den Bookies zur Verfügung stehen.
Hat diesen Infos nach Spanien mit einer Quote von aktuell rund 5,6 eine Siegchance von über 20 Prozent? Ja, aber was, wenn Yamal schon in Spiel 1 nicht fit wirkt und Spanien sich schon während der Gruppenphase schwerer tut als gedacht? So kann auch eine Favoritenquote schnell anders aussehen.
Behalte auch für deine Wetten also immer alle möglichen Einflussfaktoren im Blick und wette so, wie es für dich Sinn hat. Am Ende bleibt es ein Spiel – mit allen Ungewissheiten, die Fußball und gerade Weltmeisterschaften so herrlich abwechslungsreich machen.
Viel Spaß mit deinen WM-Wetten bei AdmiralBet!







