WM-Rückblick: Die 10 Stars des Turniers
Diese Spieler haben die Weltmeisterschaft 2026 geprägt.
104 Spiele, unzählige Mitfieber- und Wettmomente und mit Spanien ein am Ende verdienter Weltmeister: Die Fußball-WM 2026 hat einmal mehr gezeigt, warum das runde Leder das größte Spektakel des Sports ist. Hier küren wir 10 Spieler, die bei dieser WM am meisten geglänzt haben:
Rodri (Spanien): Der Chef im Mittelfeld
Wenn einer den Takt dieser Weltmeisterschaft vorgab, dann er. Der Weltfußballer des Jahres 2024 wurde folgerichtig auch zum besten Spieler des Turniers gewählt.
Rodris Zahlen sind beeindruckend: 790 erfolgreiche Pässe bedeuteten einen neuen WM-Rekord, dazu kamen eine Passquote von rund 93 Prozent sowie 41 direkte Defensivaktionen. Mit einem Sofascore-Wert von 8,5 im Finale und 7,78 im Turnierschnitt war der Spanier das Herzstück des neuen Weltmeisters.
Kylian Mbappé (Frankreich): Tore am Fließband
10 Treffer und 4 Vorlagen sprechen für sich. Mbappé sicherte sich damit zum zweiten Mal nach 2022 die Torjägerkrone einer Weltmeisterschaft, ein Kunststück, das zuvor kein anderer Spieler geschafft hatte. Auch wenn Frankreich den Titel verpasste, untermauerte der Superstar einmal mehr seinen Status als einer der besten Offensivspieler der Welt.
Unai Simón (Spanien): Fast unüberwindbar
Spaniens Defensive war über das gesamte Turnier hinweg nahezu perfekt organisiert. Einen enormen Anteil daran hatte der 29-jährige Torhüter und Gewinner des goldenen WM-Handschuhs.
7-mal blieb Simón in 8 Spielen ohne Gegentor und stellte damit einen historischen Bestwert auf. Selbst legendäre Keeper wie Oliver Kahn, Gianluigi Buffon oder Fabien Barthez kamen bei Weltmeisterschaften jeweils „nur“ auf 5 Zu-null-Spiele.
Pau Cubarsí (Spanien): Der Shootingstar
Mit gerade einmal 19 Jahren spielte „der spanische Beckenbauer“ eine WM, die ihn endgültig zu einem internationalen Star machte. Gemeinsam mit Aymeric Laporte bildete er das stärkste Innenverteidigerduo des Turniers und entschärfte selbst große Offensivreihen wie die der Franzosen. Die Auszeichnung als bester Nachwuchsspieler ist mehr als verdient.
Michael Olise (Frankreich): Geschichte mit Tränen schreiben
7 Assists bedeuten einen neuen WM-Rekord und übertreffen sogar eine Bestmarke, die seit dem großen Pelé (bei der WM 1970) bestand. Trotzdem überwog bei Olise nach dem verlorenen Spiel um Platz 3 gegen England die Enttäuschung. In den entscheidenden Momenten fehlten Frankreich und Olise letztlich das nötige Quäntchen Kaltschnäuzigkeit.
Lionel Messi (Argentinien): Wunderbarer Abgesang auf großer Bühne
Auch mit 39 Jahren gehörte Lionel Messi noch immer zu den prägenden Figuren. 8 Tore, 4 Vorlagen und 28 erfolgreiche Dribblings – so viele wie kein anderer Spieler – sprechen eine deutliche Sprache. Im Finale wurde der Argentinier zwar von den Spaniern weitgehend aus dem Spiel genommen, aber was bleibt, ist eine überragende Leistung über den gesamten Turnierverlauf hinweg und ein würdiges (wohl) letztes Kapitel einer Ausnahmekarriere.
Erling Haaland (Norwegen): Tore und Kultstatus
7 Treffer in 5 Spielen? Genau das erwartet man von einem Weltklassestürmer und dem Gesicht der bei dieser WM so überzeugenden Wikinger. Fast ebenso viel Aufmerksamkeit erhielt allerdings sein ungewöhnliches Mitbringsel aus den USA: ein 750-Dollar-Waschbär mit Gin-Flasche aus einem Western-Store. Der prominente Besucher bescherte dem Geschäft übrigens den erfolgreichsten Verkaufsmonat seiner Geschichte.
Vozinha (Kap Verde): Kein No Name mehr
Nicht alle Helden tragen die Trikots der Favoriten. Der 40-jährige und aktuell vereinslose Torhüter wurde mit spektakulären Paraden zum Publikumsliebling der Weltmeisterschaft. Besonders sein Auftritt beim torlosen Remis gegen Spanien machte ihn weltweit bekannt und brachte ihm völlig verdient einen Platz in mehreren „Teams des Turniers“ ein.
Jude Bellingham (England): Löwenherz
Der Mittelfeldstratege glänzte im „besseren Finale“, dem Spiel um Platz 3 (6:4 für England), wie im gesamten Turnierverlauf – 7 Tore und eine enorme Laufleistung.
Ferran Torres (Spanien): Mann für den entscheidenden Moment
Wie man es mit nur 289 gesammelten Einsatzminute im Turnierverlauf auf diese Liste schafft? Ganz einfach: Man schießt im WM-Finale in der 106. Minute das entscheidende Tor und krönt seine Mannschaft somit zum Weltmeister!
Der WM-Spaß ist vorbei, der Wettspaß kennt keinen Schlusspfiff
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So geht der Wettspaß auch nach der Weltmeisterschaft nahtlos weiter!

